Stadt Krautheim

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Mitteilungspflichten bei den Änderungen der Bemessungsgrundlagen

Die Stadt Krautheim ist wie alle Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg verpflichtet, die Abwassergebühren nach dem neuen Abwassergebührensystem abzurechnen. Dabei muss die Gebühr in eine Schmutzwasser- und in eine Niederschlagswassergebühr gesplittet werden.

Die Schmutzwassergebühr wird weiterhin auf Grundlage der bezogenen Frischwassermenge berechnet. Die Niederschlagswassergebühr richtet sich nach Art und Größe der versiegelten Flächen, von denen Niederschlagswasser in die öffentliche Kanalisation gelangt.

2012 wurden die überbauten und befestigten Flächen erstmals ermittelt. Diese wurden anhand eines Erhebungsbogens und unter Mitwirkung der Grundstückseigentümer ausgewertet. Diese Daten müssen immer weiter fortgeschrieben und aktualisiert werden.

Jeder Grundstückseigentümer ist verpflichtet, baulichen Änderungen, die Auswirkungen auf die Niederschlagswassergebühr haben, innerhalb eines Monats bei der Stadtverwaltung Krautheim anzuzeigen.

Solche Änderungen ergeben sich z. B. durch Überbauung, Versiegelung oder Entsiegelung von Flächen, die an einen Regenwasser- oder Schmutzwasserkanal sowie in offene oder geschlossene Gräben einleiten (Neu- und Anbauten, Abbruch bestehender Gebäude, Neu- oder Umgestaltung der Außenanlagen, Pflasterung von Hofflächen, Wegen, Stellplätzen). Gleiches gilt für den Anschluss an Zisternen.

Das Versäumen dieser Mitteilungspflicht stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.


Wir bitten um schriftliche Mitteilung von Änderungen an die Stadt Krautheim, Burgweg 5, 74238 Krautheim  oder per Email an Stadt.Krautheim(@)krautheim.de  (Tel. 06294/98-0).

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