1806
kam Unterginsbach unter württembergische Staatshoheit.
1906
Am 3. August wurde die Gemeinde von einem Hagelwetter heimgesucht. Viele Fensterscheiben wurden von den walnussgroßen Hagelkörnern eingeworfen.
1911
Nach einem sehr heißen Sommer - "es war eine Hitze und Dürre, wie sie die ältesten Leute nicht denken können" - war am 16. November ein starkes Erdbeben, dass alles wankte und schwankte. Kamine stürzten ein und Gebäude wurden beschädigt.
1918
9 Gefallene nach Ende des 1. Weltkrieges.
1929
Am 6. Januar setzte große Kälte ein. "Viele Wasserleitungen sind eingefroren, das arme Wild, Hasen und Rehe, kam in die Ortschaften und ist zum Teil vor Hunger und Kälte erfroren, ebensoviele Vögel gingen zu Grunde".
1945
Der 2. Weltkrieg forderte 13 Opfer. 5 Männer wurden vermisst. Der 8. April setzte uns in Ungewisse. Nach Tagwerden war weder ein deutscher noch ein feindlicher Soldat zu sehen. Nach Beratung wurde am Mittag die Panzersperre entfernt mit Hissung der weißen Fahne. Die amerikanischen Soldaten, die uns hierbei beobachteten, kamen bald hernach in den Ort, ohne einen Schuss abzugeben. Die Einnahme verlief ohne Zwischenfälle.
1967
Gründung des Singkreises Unterginsbach.
1973
Eingemeindung zur Stadt Krautheim.
1974
Einweihung des Kindergartens im Gebäude der ehemaligen Sonderschule.
1976
Flurbereinigung in vollem Gange, wobei ein Badesee und zwei Fischteiche gebaut wurden.
1977
Renovierung des Rathauses; ein sehr schönes Fachwerk wurde freigelegt.
1980
Beginn der Ortskanalisation.