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Krankenstand in der Region Heilbronn-Franken steigt an
Artikel vom 02.03.2010 von AOK Heilbronn-Franken
Dienstag, 2. März 2010
AOK gibt Zahlen für 2009 bekannt
Krankenstand in der Region Heilbronn-Franken steigt an
Eine Auswertung der AOK Heilbronn-Franken zu den Krankentagen ihrer pflicht- und freiwillig versicherten Mitglieder ergab für das Jahr 2009 einen Krankenstand von 4,5 Prozent.
„Nachdem wir schon 2007 und 2008 ein Anstieg registriert haben, stellen wir jetzt für 2009 einen weiteren Anstieg fest“, teilte Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin derAOK Heilbronn-Franken, mit.
Mit durchschnittlich 16,3 Tagen waren 2009 die Arbeitnehmer in der Region Heilbronn-Franken 0,3 Tage länger arbeitsunfähig als 2008. Statistisch gesehen sind damit 58 Prozent aller Beschäftigten einmal krank geschrieben worden.
Bei den Krankheitsursachen dominierten die fünf großen Krankheitsgruppen: Muskel-Skelett-Erkrankungen, Krankheiten des Atmungssystems, Verletzungen und Vergiftungen, psychische und Verhaltensstörungen und die Krankheiten des Kreislaufsystems. Fast 65 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage gingen allein darauf zurück.
Von diesen fünf Krankheitsgruppen verursachten die Muskel-Skelett-Erkrankungen knapp ein Viertel aller Arbeitsunfähigkeitstage und sind damit deutlicher Spitzenreiter. „Das bedeutet, dass jeder vierte Arbeitsunfähigkeitstag auf Muskel-Skelett-Erkrankungen, insbesondere auf Rückenerkrankungen zurückzuführen ist“, so Michaela Lierheimer.
Auch fehlen die Arbeitnehmer öfter wegen psychischer Erkrankungen. In den vergangenen fünf Jahren hat der Anteil an Fehltagen um 1,5 Prozent zugenommen. Abgesehen von Krebserkrankungen dauern psychische Erkrankungen mit durchschnittlich 23 Tagen länger an als andere. Diese Erkrankungen treffen bereits junge Menschen und nehmen mit steigendem Alter weiter zu.
Um den Krankenstand möglichst gering zu halten, rät die AOK allen Firmen zur frühzeitigen Vorsorge bereits am Arbeitsplatz.
Mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) unterstützt die AOK Heilbronn-Franken interessierte Unternehmen. Michaela Lierheimer: „Die Kosten für BGM-Maßnahmen können bis zu einem Betrag von 500 Euro pro Mitarbeiter und Kalenderjahr von der Steuer abgesetzt werden.“
Allgemeine Informationen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung der AOK gibt es im Internet unter www.aok-business.de in der Rubrik Service/Gesunde Unternehmen.
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